Über 2000 Besucher begaben sich auch 2026 in die Steiermark. Im beschaulichen Graz fand man sich in 30 Talks, 9 Workshops, an 23 Infoständen und zu einer Coding Challenge beim Hauptsponsor grommunio.

Auch wenn dieser vielbesuchte Programmierwettbewerb noch ausgewertet wird (ein weiterer Blogpost dazu folgt), steht eines bereits fest: Die Grazer Linuxtage sind immer eine Reise wert.

Zwei Vorträge und ein langer Workshop
Alle Präsentationen, darunter auch zwei von grommunio-Mitarbeitern, stehen bereits auf den Webseiten des Chaos Computer Clubs online als Videos zur Verfügung, aber auch auf Youtube oder im Fediverse bei Peertube.
In den Präsentationen ging es ums Tracken von Ampeln, Autos und Straßenbahnen, den „Tatort IT“ aber auch 30 Jahre KDE – man feiert im September, ebenfalls in Graz!, um Android ohne Überwachung, Gamit mit Linux und was im Österreichischen Fediverse falsch oder gar nicht läuft und warum.
grommunio: Open Source Realität
In seinem Vortrag zu “grommunio – Bridging Reality: Open Source, Digital Sovereignty. Open Source, Not Open-Washed.“ (hier als Video), zeigt grommunio-CTO Michael Kromer, wie digitale Souveränität in der Praxis tatsächlich funktioniert – natürlich am konkreten Beispiel von grommunio.
„grommunio ist reale Open Source, nicht nur daneben!“
„Während andere ein weiteres geschlossenes Ökosystem aufbauen – auch wenn es auf dem Papier „Open Source” ist – konzentriert sich grommunio darauf, Open Source in realen Umgebungen nutzbar zu machen, nicht nur daneben.“, so Kromer.
Am Samstag der Veranstaltung hielt der CTO von grommunio auch einen rekordverdächtigen 4-Stunden-Workshop, in dem er „grommunio von Grund auf“ installierte, konfigurierte und zahlreiche Fragen beantwortete. Workshops wurden in Graz leider nicht aufgezeichnet, vermutlich auch aufgrund der Länge. Im Workshop zeigte Kromer der interessierten Zuhörerschaft, wie er ein neues grommunio-System bereitstellt.
Rekordverdächtig: Vier Stunden Workshop
Dazu ging er Architektur und -dienste des Systems durch und konfigurierte Benutzer, Domänen und Groupware-Funktionen und warf einen Blick auf bestehende Clients und wie die mit grommunio interagieren, allen voran Outlook, aber auch mobile Geräte, Web und Thunderbird. Dank Protokollen und Schnittstellen wie den Exchange Web Services EWS hat sich da vieles getan im letzten Jahr.
„Hacking with Open Source Letters“
Einen weiteren, ebenfalls überfüllten Vortrag hielt Markus Feilner, Evangelist und Open Source Ambassador bei grommunio, der beschrieb, wie man politisch Erfolge erzielen könne, indem man für Open Source einen Offenen Brief schreibe – wenn man dann „mehr Glück als Verstand“ hat und die Weltpolitik mitspielt. ‚“How we hacked the Bavarian State with an Open Source Open Letter“ ist der Titel, das Video ebenfalls beim CCC hinterlegt.

Die Grazer Linuxtage verabschieden sich damit für ein Jahr, wer mag kann hier sein Feedback abgeben und wie immer hier auch einzelne Vorträge kommentieren.
Die Grazer Linuxtage werden jedes Jahr von Freiwilligen organisiert und von Sponsoren wie grommunio und seinem Partner CANCOM getragen. Aber: „Bei den Grazer Linuxtagen geht es um mehr als nur Linux. Mittlerweile beschäftigen wir uns mit allem, was mit der Nutzung freier Software zu tun hat, und noch vielem mehr.“ Wir freuen uns auf nächstes Jahr, in Graz!
Überzeugen Sie sich selbst von den Möglichkeiten die grommunio Ihnen bietet und testen Sie mit einem Demo.

